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Es begann mit einem Gedanken, der allmählich Gestalt annahm. Die Idee ist aus Gesprächen, Zuhören und dem Gefühl heraus entstanden, dass wir alle in dieselbe Richtung wollen. Uns ging es um Kinderrechte, aber nicht als Unterrichtsstoff. Wir wollten, dass Kinder sie erleben können. Im Spiel. In Bewegung. Mit Fantasie. Mit eigenen Ideen.

Wir wollten vor allem, dass Kinder ihre Rechte selbst entdecken dürfen, denn Kinder haben ein Recht auf Selbstbestimmung. Ohne Erwachsene, die Erklärungen liefern, Bewertungen abgeben oder Dinge einordnen. So ist Kinderrechte to play entstanden.

Kinder haben Rechte. Und zwar nicht irgendwann. Nicht nur theoretisch. Sondern jetzt.

Ein Kinderrecht ist das Recht auf Spiel. Im Spiel dürfen Kinder alles sein, was sie gerade brauchen: stark oder unsicher, wild oder still, fröhlich oder wütend. Sie dürfen ausprobieren, Fehler machen und neue Wege finden, ohne Angst zu haben, etwas falsch zu machen.

Werden Kinderrechte nur erklärt, bleiben sie abstrakt, aber spielt man sie, kommen sie ganz nah. Dann werden sie fühlbar und verständlich.

Kinderrechte to play arbeitet nach dem Peer-to-Peer-Prinzip. Kinder sprechen mit Kindern, hören einander zu und geben ihr Wissen weiter. Sie teilen Erfahrungen, stellen Fragen und machen Kinderrechte gemeinsam lebendig – ohne erwachsene Anleitung. So entstehen gemeinsam Spiele über Kinderrechte, und es entsteht etwas Wertvolles: das Gefühl, nicht allein zu sein.

Dieser Blog begleitet diesen Prozess. Er ist ein Ort, in dem wir teilen, woran wir gerade arbeiten, was wir entdeckt haben und was als Nächstes ansteht. Es wir ein ein Raum, in dem auch die Kinder des Projekts selbst zu Wort kommen können.

Autor

groendahl@gripswerke.de

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